Von einem Hügel herab blickt er auf die Zeit,
Sein Schwert in der Hand, sein Haar in den Wind gebannt.
Augen aus Stahl, seine Züge zucken unendlich langsam starr.
Sein Herz im Augenblick verharrt und es doch voller Ruhe rast.
Sein Geist sieht, mit denen er äonenlang gerungen,
Seine Seele jene, mit denen sie je verschmolzen war.
Begehrt, geliebt, erobert, bekommen und oft verloren,
Aber nie in einer Niederlage verkommen.
Gewinnen sein Ziel kaum jemals gewesen,
Nur der Hingabe, ihr ja nie entkommen!
Die Sonne im Rücken und die Sterne des Himmels vor Augen,
Vergessen? Erinnern? Nein, alles wie Gegenwart versponnen.
Vergangenheit und Zukunft in seiner Augen Salzperlen funkeln.
Er lässt sie fallen, er lässt sie schweben, er lässt sie fliegen.
Und dann erhebt er sich und fliegt mit ihnen.
Er liebt sein Leben! Oh, er liebt sein Leben!
Stimmungserwachen
Am Morgen, wenn der Tag beginnt und der Geist sich entscheidet aus der Dämmerwelt ins Jetzt zurückzukehren, räkeln sich in meinem Bewusstsein Gedanken, die sind – so schön und sinnlos -, wie sie sind.
Es fragt sich dann in mir als Beispiel, was von einem Menschen übrig bleibt, wenn man ihn von seinen Bedürfnissen befreit. Wenn man alles abschält, was seinen Kern umgibt und man kann werfen darauf einen unverschleierten Blick. Und ich sage, dass mich nur dieser Rest interessiert.
Oder, dass, wenn man im Abschied noch Schmerz verspürt, dann noch zu sehr verfangen, krampfhaft verankert in der Vergangenheit. Echter Abschied versöhnlich schwingt, alle Fäden lässt er gehen, um so die Verbindung für immer dem Herzen zu übergeben.
Und dann auch noch das! Warum werde ich, warum nur, in Gesprächen auf die Beschränktheiten der anderen reduziert? Mein Geist wird hohl, aber das bin ich nicht! Es ist bloß die Macht der Leere über mich. Und sobald aus diesem offenen Kerker entkommen, schüttelt sich mein Verstand und erwacht wie aus einer Trance und führt sein Gespräch fort mit sich. Doch niemand kann es hören.
Tiszta szívvel
Mire vágysz,
milyen legyen társad?
Bátor, okos, szenvedélyes!
S szép nem?
Hisz mondom!
S más egyéb?
Tiszta szív!
Nicht wichtig
Ich weiß, ich weiß, dennoch beschäftigt sich mein Hirn im Leerlauf mit Fragen, die eben ob ihrer Absurdität eine Existenzberechtigung haben.
Zum Beispiel denke ich, dass geklärte Butter keine Beziehungsprobleme hat.
Oder mein neuestes Dillemma:
Ist eine Verschreibstube ein Übungsraum für Kalligraphielehrlinge oder eher eine kleine Arztpraxis?
Wie auch immer, ich werde die Antworten darauf nie efahren, so suche ich gar nicht nach ihnen, sondern flüchte in weitere Absurditäten.
Sinn-Los
Wahre Hölle ist,
ohne Liebe zu leben
sowohl im Himmel wie auf Erden.
Und in der Hölle unter Erden?
Dort kommt keiner und sagt,
du sollst nicht begehren.