Hilf mir nicht, wenn es dir passt,
hilf mir auch, wenn du nicht kannst!
Nicht generös, wenn’s dir bequemen.
Mit Mitgefühl, weil du es ehrlich meinst.
Joviale Hilfen angenommen, hasse ich mich.
Aber oft nehme ich sie an, ich schäme mich!
Und gibst du mir, auch wenn du nichts hast,
und ich lehn’s nicht ab, fühle ich mich elend,
aber ich weiß, du warst wahrhaftig für mich da
und hast Opfer erbracht, um mir beizustehen.
Doch nicht lächelnd von oben herab,
sondern Herz an Herz, ob gar mit Schmerz.
So liebe ich dich, anders nicht!
Und ich helfe dir, auch wenn ich kaum noch kann.
Walfreiheit
Luftblasen. Ich schaue sie an. Sie glitzern auf mich herab. Sie tragen nach oben von mir zumindest einen Teil. Leicht perlen sie hinauf. Dann angekommen zerplatzen sie. Und ich schicke welche nach, solange ich noch kann. Und auch ich steige dann auf und verschlucke sie erneut, so dass ich sie unten wieder loslassen kann.
Aufstieg
Stille. Nichts als Farben in einer tonlosen Nacht. Sterne verharren rasend in Bewegungslosigkeit. Blätter rascheln. Tosend ertaste ich meinen Weg hoch hinauf in die Dunkelheit.
Spuren
Ich weiß nicht, was ich bin. Vielleicht ein Riese unter meinen Füßen, oder ein Zwerg auf einem Berg. Oder eine Welle, die sich gegen den Wind erhebt. Oder ein Flügel, dem seine andere Seite fehlt. Staub aus dem Äther. Ein Klumpen Hauch, der übrig blieb von meiner Eltern Liebe. Oder der Rest einer Umarmung, die ward nie beendet. Oder für wen auch immer vielleicht auf Erden das Schönste, was vom Himmel fiel. Ich weiß es wirklich nicht. Aber was ich weiß, dass ich fühle, ich bin all das und noch viel mehr! Oder doch bloß ein leuchtend Nichts auf dem Weg von hier zu mir.
Társ
Kezemmel etetlek
Lelkemmel táplállak
Szívemmel ölellek
Karommal tartalak